| mit Strafe erziehen ......... |
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Strafe funktioniert auch! Ein Pferd, das hauptsächlich mit Strafe ausgebildet wurde, kann ein nach außen hin recht erfolgreiches Pferd sein. Es zeigt sich "artig" und kann auch in seiner ausgebildeten Disziplin recht gute Leistungen bringen. Ein Freizeitpferd, an das wir Anforderungen wie Zuverlässigkeit und Scheufreiheit etc. stellen, wird so ein Pferd aber bestimmt nicht. Das Pferd wird je nach Temperament mehr oder weniger heftig versuchen, dem Einflussbereich des Menschen zu entgehen. Keine gute Ausgangslage für ein Verlasspferd. |
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| ein Experiment ..... | |||
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In Europa werden Experimente zur Erforschung der Verhaltensbiologie hauptsächlich an Mäusen und Ratten durchgeführt. In Amerika gibt es auch Experimente mit Menschen.
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| erlernte Hilflosigkeit.... | |||
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Der Begriff "erlernte Hilflosigkeit" wurde 1967 von
den amerikanischen Psychologen Martin E. P. Seligman und Steven F. Maier
geprägt. So drastisch das Beispiel vielleicht auf den ersten Blick wirkt, im Nachhinein, dient es aber sehr plastisch zur Erklärung. Ohne Motivation werden unsere Pferde bald keine Versuche mehr starten neues Verhalten bzw. neue Verhaltensmuster zu zeigen. Unsere Pferde, werden vorsichtshalber nur noch Verhaltensmuster zeigen, bei denen sie "sicher sind", dass keine Strafe folgt. Helfen wir unseren Pferden, damit sie positiv lernen können! Wir wollen ihnen keine Hilflosigkeit beibringen - (in der Verhaltensbiologie
als submissives Verhalten bezeichnet .... übrigens bei Versuchen
mit Mäusen wurde nachgewiesen, dass sogar körperliche Gesundheitsprobleme
bis zum Tod dadurch ausgelöst werden können!) - sondern ... |
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| Strafe | |||
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Eigentlich gibt es nur eine Situation, in der Strafe angebracht ist.
Lernen bedeutet aber nicht ein Verhalten zu beenden, sondern lernen soll ein "neues" Verhalten hervorbringen. Damit ein Pferd ein vorhandenes Verhalten nicht mehr zeigt, müssen wir ihm also eine Art "Ersatzhandlung" beibringen. Strafe beendet ein Verhalten! |
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| Beenden wir a l l e Versuche des Pferdes,
aufgrund unserer Hilfen ein Verhalten anzubieten, wird es mit der Zeit keinen
Versuch mehr unternehmen zu reagieren. Es stumpft ab - es resigniert - es wartet auf die scheinbar unausweichliche Strafe. |
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| Motivation | |||
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Jede Reaktion im Zeitfenster von 2 - 3 Sekunden nach dem jeweiligen
Verhalten gehört zur Bestärkung.
Wichtig hierbei ist es, das Gefühl zu schulen, damit man sich in
das jeweilige Pferd hineinversetzen kann. |
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| Lernaufbau.... Vorgehen... | |||
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In der Verhaltensbiologie hat sich folgendes herausgestellt: |
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