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Das Pferd beim Tierpsychologen ... Hier soll es nicht darum gehen, dass wir nun die Pferde auf die rote Couch legen :-) Was macht ein Tierpsychologe? |
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Verhaltensbiologie - Lernmethoden Eigentlich ist die Beurteilung von Pferdeverhalten die Grundlage für die Anwendung von Heilmethoden beim Pferd. Schließlich muss ein Therapeut ja zunächst erkennen, ob das Pferd ein Pferdetypisches Verhalten oder ein ungewöhnliches Verhalten zeigt. Er muss beurteilen, ob das Pferd Schmerzen anzeigt etc. Pferde können nicht schreien. Sie haben in gewisser Weise einen eingeschränkten Verhaltensbereich, in dem sie uns Menschen auf Probleme aufmerksam machen. Und hier liegt dann die Kunst des Therapeuten: So wird sich also ein Tierpsychologe mit folgenden Bereichen beschäftigen:
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ProblemPferde Um zu beurteilen, ob ein Pferd sich ggfs. eine für den Menschen unangenehme Angewohnheit angelernt hat oder ob es lediglich versucht, den Menschen durch seine Weigerung klarzumachen, dass es Schmerzen hat - bedarf es eigentlich immer einer kompletten Untersuchung durch den Tierarzt. Pferde, die sich nicht satteln lassen, ... sind nicht immer nur ungehorsam oder wollen ihren Reiter ärgern. Sie haben eventuell schlicht und ergreifend Schmerzen! Lassen Sie den Gesundheitszustand Ihres Pferdes checken, Wenn gesundheitliche Probleme - sprich Schmerz - ausgeschlossen sind, hat ein "Umlernprozess" auch Aussicht auf Erfolg.
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Lernmethoden Nicht nur das Pferd muss häufig umlernen - bzw. seine Angst überwinden, sondern auch der Reiter wird manchmal neue Wege beschreiten müssen. Bei einem wie auch immer gearteten Problem (sei es ein reiterliches
Problem oder ein Problem im Umgang mit dem Pferd) haben beide
- Mensch wie Pferd - ein Kommunikationsproblem miteinander. Um nun aus dieser "Sackgasse" einen Ausweg zu finden, bietet der Tierpsychologe jeweils auf den Einzelfall abgestimmte Lösungen. Vielleicht ist es nötig, dass der Therapeut mit Ihrem Pferd arbeitet. Langfristig ist es aber nur sinnvoll, wenn der Tierbesitzer Übungen an die Hand bekommt, die er selber mit seinem Pferd gemeinsam trainieren kann. Ziel ist es, dass das ungewünschte Verhalten (was in manchen
Fällen ja auch gefährlich für Mensch und Tier werden
kann...) so weit abgeschwächt - möglichst sogar "verlernt"
- wird, |
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Verhalten "umlenken" Gerade eingefahrene Verhaltensmuster sind häufig schwer "umzulenken". Manchmal bedienen sich Tierpsychologen zu Beginn der Therapie alternativer Heilmethoden um den Prozess des "Neubeginns" zu unterstützten. Folgende Heilmethoden können den Tierpsychologen unterstützen:
Der jeweilige Einzelfall entscheidet über das spezifische
Vorgehen. |
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siehe auch die Artikel unter Pferdeleben - Training zu den Themen: Lernen, Konditionierung, erlernte Hilflosigkeit, Loben |
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von Simone Förster-Schüring
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