| Hufe schneiden... |
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Die Notwendigkeit des Schneidens der Hufe ist eine ganz individuelle Angelegenheit. Da gibt es Pferde, die in ihrem Leben keinen Schmied sehen und gesunde und leistungsfähige Hufe haben, die ihrer Belastung gemäß nachwachsen - und es gibt Pferde, deren Horn alle 3 - 5 Wochen massiv gekürzt werden muß. Auch die Empfindlichkeit auf harten Untergründen ist eine ganz individuelle
Sache. Pferde gleicher Rasse, Fütterung, Haltung und gleichen Alters
können auf Untergründe unterschiedlich reagieren. Manche Tiere traben über Schotter als liefen sie auf Watte, andere
wiederum möchte man in dieselbe packen. Für diese Pferde ist
Hufschutz angebracht; und zwar ein Hufschutz, der die Physiologie des
Hufes nicht einschränkt: Die Palette der unterschiedlichen Möglichkeiten ist mittlerweile groß und für jedes Pferd findet sich eine gesunde akzeptable Lösung, so dass man nicht mehr auf Eisenbeschläge zurückgreifen muß, um den Huf zu "schützen". |
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| Hufkorrektur | |||
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Trotz aller optimalen Bedingungen kann sich jedoch die Notwendigkeit
einer Hufkorrektur ergeben. Hier ist der Huforthopäde gefragt. |
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| Huforthopädie... im landläufigen Sinne | |||
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In der Regel wird unter Huforthopädie das Aufbringen eines der entsprechenden Krankheiten zugeordneten Eisens verstanden, welches eine Heilung positiv beeinflussen soll. Allerdings sollte man sich fragen, |
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| Hufbehandlung - Korrektur - Hufkrankheiten | |||
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Ich vertrete die Ansicht, dass die Korrektur eines Stellungsfehler sowie
die Behandlung einer Hufkrankheit nur beschlagfrei optimal durchgeführt
werden kann. Das das Hufwachstum bei jüngeren Pferden größer ist, geht eine Hufkorrektur in jungen Jahren entsprechend schneller, sollte aber auch älteren Tieren nicht verwehrt werden. Stellungsfehler sollte man behutsam beheben und nicht im 8 - 10 Wochen-Hau-Ruck-Verfahren. Hierzu ein Beispiel zur Verdeutlichung: |
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| Bockhuf - ein Beispiel | |||
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Habe ich ein Pferd mit einem oder mehreren Bockhufen, so taste ich mich langsam an eine optimale Hufform heran, bei der immer im Vordergrund steht, dass das Pferd die Lust am Laufen nicht durch Schmerz verliert. Schmerzen können durch die plötzliche Umstellung, d.h. Winkelveränderung des Hufes, entstehen. So schneide ich wöchentlich geringe Mengen Trachtenhorn herunter, um eine langsame Anpassung der Sehnen und Bänder an die neue Druck- und Zugsituation zu gewährleisten. Dies ist unter Beschlag nicht praktikabel. Zudem kann ich am Huf durch Beschneiden eine Situation schaffen, die eine vermehrte Abnutzung der Trachtenregion provoziert, so dass ich die physiologische Abnutzung gleitend in die richtigen Bahnen lenken kann - ohne jedesmal Hand anlegen zu müssen. |
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| Hufbeinsenkung - Hufrehe | |||
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Ebenso ist die Huforthopädie in der Lage massive Huferkrankungen wie etwa eine Hufbeinsenkung zu revidieren, während die traditionelle Schulmedizin sie mit "orthopädischen" Eisen lediglich zu konservieren vermag. Allerdings erfordert die Hufrehekorrektur entsprechende Untergrundbedingungen
für den Barhuf - wie ich sie z.B. in meiner Hufklinik zu optimieren
suche - denn wichtig ist auch hier: |
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| ein Beitrag von Sandra
Louis Huforthopädie | Hufschutz | ambulante Hufbehandlung |
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