Ascot – was lange währt, wird endlich gut...
Fallbeispiel von Alexandra Pritz
APM-Therapeutin

www.apm-pferd.de
Anfang März 2001 erreicht mich der Anruf einer Pferdebesitzerin:

ihr heißgeliebter Hessen-Wallach, knapp 15 Jahre alt (seit 11 Jahren in ihrem Besitz) ist macht ihr schon lange Sorgen.
1995 stürzte der damals 9jährige Wallach und prallte mit der Darmbein- (= Becken-) Schaufel auf eine Wurzel. Direkt nach dem Sturz war ihm nichts anzumerken, einige Tage später allerdings ging er „stocklahm“.

Nun begann das in einem solchen Fall übliche Programm:
Tierarzt, Spritzen,... - keine Besserung.
bisherige Behandlung
  • Verdacht auf
    eine Problematik im Bereich des Ilio-Sacral-Gelenkes (= Kreuz-Darmbein-Gelenk) und auf Kissing Spines
    -> Spritzen und 6 Monate Boxenruhe
  • die Sehen der Hinterhand begannen anzulaufen
    -> Koppelgang + besonderer Hufbeschlag (Keile unter die hinteren Eisen)
  • die Sehen der Hinterhand begannen anzulaufen
    -> Koppelgang + besonderer Hufbeschlag (Keile unter die hinteren Eisen)
  • neuer Verdacht: Problem ist das rechte Knie.
    -> wieder Spritzen – aber ohne Erfolg
  • Diagnose: Erkrankung im Bereich des Rückens unheilbar
  • thermografische Untersuchung:
    Schleimbeutelentzündung im Bereich des rechten Hüftgelenkes
    -> entzündungshemmende Mittel gespritzt - endlich eine leichte Besserung!
  • 1998 - chiropraktische Behandlung:
    -> 4 Wochen beschwerdefrei!
  • thermografische Untersuchung:
    Schleimbeutelentzündung im Bereich des rechten Hüftgelenkes
    -> entzündungshemmende Mittel gespritzt - endlich eine leichte Besserung!
  • nach Verschlechterung erneut chiropraktische Behandlung:
    -> Gesundheitszustand schwankte - immer mal wieder leichte Verbesserunge
aktuelle Situation 2000
Insgesamt hat der Wallach immer im Herbst Rückenprobleme, bleibt unvermittelt stehen (aus jeder Gangart heraus) und hat große Schwierigkeiten beim Äppeln. Aufgrund der jahreszeitlichen Zusammenhänge wird er in der Box eingedeckt, sowie es kälter wird.

Im Sommer 2000 knickt immer öfter die komplette rechte Hinterhand „einfach weg“.
Die Besitzerin weiß sich nicht mehr zu helfen und findet sich so gut es geht damit ab, Ascot nie mehr richtig reiten zu können.

Am 17.03.2001 (Samstag) habe ich (APM-Therapeutin) den Termin zur Erstanamnese und Behandlung.

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